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2026Vom Regen in die Traufe – Rhodos im März 😉
Unseren ursprünglichen Plan, die Kreta-Reise in diesem Frühjahr zu wiederholen, warfen wir schnell über Bord als wir erfuhren, dass sich gute Freunde zur gleichen Zeit Rhodos ansehen wollten. Nach einem kurzen Gespräch beschlossen wir diese Reise nach Rhodos gemeinsam zu planen und zu machen.
Jeder der Gruppe stellte für sich Informationen über Orchideenstandorte zusammen und so traten wir am 23. März unsere Reise an. Leider waren auch diesmal die Wetterprognosen alles andere als positiv. Aber wir waren trotzdem voller Tatendrang, denn die Wunschliste war ziemlich lang.
Gleich am ersten Tag konnte ich mir schon die ersten beiden großen Wünsche erfüllen – Ophrys regis-ferdinandii / König-Ferdinand-Ragwurz und Ophrys speculum subsp. orientalis / Östliche Spiegel-Ragwurz. Ich kannte diese Blüten bis dahin nur von Bildern – sie endlich auch einmal in natura zu sehen war eine große Freude. Es ist natürlich wenig überraschend, dass wir beiden Arten im Laufe unseres Aufenthaltes immer wieder begegneten.
Wir versuchten meistens abends, je nachdem was die Wetterprognose vorhersagte, die Tour für den nächsten Tag festzulegen. Sehr oft konnten wir dem Regen ausweichen, da es meistens eine regenfreie Region auf der Insel gab. Den Süden besuchten wir gleich zweimal, da uns beim ersten Ausflug dorthin die Zeit für die große Menge an Orchideen zu kurz wurde.
Nur einmal mussten wir wegen eines zu rasch aufziehenden Gewitters mitten im Fotografieren abbrechen. Glücklicherweise waren zu diesem Zeitpunkt schon alle Bilder im Kasten.
Die unterschiedlichen landschaftlichen Strukturen spiegeln sich auch bei den Orchideenarten, die wir gefunden haben, wieder. So haben wir im Süden in der eher flachen Phrygana, einer Zwergstrauchvegetation in der man sich vorkommt wie ein Fakir, ganz andere Arten gefunden als in den bergigen Kiefernwäldern.
Den einzigen komplett verregneten Tag nutzten wir um uns die Altstadt von Rhodos anzusehen. Das hätten wir natürlich auch gemacht, wenn es gar nicht geregnet hätte 😉 Die Zeit verflog wie im Flug und so kam der Tag der Abreise wieder einmal viel zu schnell. Aber der Urlaub war ja noch nicht zu Ende – davon aber mehr im nächsten Bericht.
Die gesamte Sammlung der Bilder findest du hier
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