
18
2026Diesmal möchte ich ein wenig von unserer Reise berichten – denn es gab nicht nur Orchideen zu entdecken 😉
Unsere Reise begann mit einem mehrtägigen Aufenthalt in Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens. Ein Besuch des Salamanca-Wochenmarktes durfte dabei natürlich nicht fehlen. Danach zog es uns – ganz unserem Interesse folgend – in verschiedene Naturreservate innerhalb und rund um Hobart, darunter die „Peter Murrell Conservation Area“, den „Cascade Track“ und „South Arm“. Einen verregneten Tag nutzten wir für einen Ausflug nach „Port Arthur“.
Neben den Orchideen hatten wir in diesen Tagen auch das Glück, Schmetterlinge zu beobachten. Auf der Rückfahrt von Port Arthur besuchten wir zudem den „Tasmanian Devil Unzoo“, um den Tasmanischen Teufel zumindest einmal zu sehen – in freier Wildbahn ist das mittlerweile leider kaum noch möglich. Dort begegneten wir auch erstmals Kängurus sowie der vielfältigen tasmanischen Vogelwelt.
In den folgenden Tagen führte uns unsere Route entlang der Ostküste Richtung Norden bis nach St. Helens. Immer wieder legten wir Stopps an der Küste ein und waren beeindruckt von den endlosen weißen Stränden. Bei Coles Bay verbrachten wir zwei Nächte. Den Tag nutzten wir für einen Ausflug in den „Freycinet National Park“ – auf der Suche nach Orchideen und mit einem kurzen Blick auf die berühmte „Wineglass Bay“. Viel Zeit blieb uns allerdings nicht, da eine Regenfront rasch näher rückte. Ein Besuch der „Friendly Beaches“ brachte schließlich unsere erste Begegnung mit „Bennett-Wallabys“ 🥰
Die Tage in St. Helens standen erneut im Zeichen der Orchideensuche, wurden aber auch durch Ausflüge zur „Bay of Fires“ und „The Gardens“ sowie zum „Eddystone Point“ und in den „Mount William Nationalpark“ ergänzt. Besonders auf die Bay of Fires hatte ich mich gefreut, da ich im Vorfeld viele beeindruckende Bilder gesehen hatte – leider blieb uns auch hier das Wetterglück verwehrt. Zwar fehlte das schöne Licht, doch die Landschaft hinterließ dennoch bleibende Eindrücke.
Ein besonderes Highlight war der Ausflug zu den „Halls Falls“. Noch nie zuvor war ich in einem derart dichten, fast urwaldartigen Wald unterwegs. Auch wenn es auf Tasmanien größere Wasserfälle gibt, war allein die Wanderung dorthin ein Erlebnis – nicht zuletzt durch den unerwarteten Fund von zwei Orchideenarten. Die mächtigen Bäume, Farne und der Gesang der Vögel werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Der zweitägige Aufenthalt in Launceston war leider ebenfalls von Regen geprägt. Dennoch konnten wir auch dort in verschiedenen Reservaten einige Orchideen entdecken – und sogar einen Blauzungenskink 😅
Aufgrund der schlechten Wetterprognosen für die letzten Tage entschieden wir uns schließlich, unsere Route zu ändern, und fuhren zurück in den Süden auf die kleine Insel „Bruny Island“. Zwei Nächte waren eigentlich viel zu kurz für diesen besonderen Ort. Morgens kamen „Rotbauchfilander“ bis auf die Terrasse, und eine „Tasmanian Native-hen“ zog mit ihren Küken über die Wiese davor. Es fühlte sich an, als wäre ich mitten in einem Tierpark – ein Eindruck, der mich während der gesamten Reise begleitete.
Drei Wochen vergingen wie im Flug. Der einzige wirkliche Wermutstropfen war das Wetter – kühl und oft regnerisch. Vielleicht aber genau ein guter Grund, noch einmal zurückzukehren. Es gibt auf Tamanien mit Sicherheit noch viel mehr zu entdecken 😉
Die vollständige Bildersammlung findest du hier
Teilen:































